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Apotheker*in

Studium Pharmazie – Apotheker*in

Intensives Studium, verantwortungsvoller Job
Apotheker die emphatischen Naturwissenschaftler

Anderen Menschen helfen und Naturwissenschaften praxisnah umsetzen? Dann könnte der verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Beruf des Apothekers genau das Richtige sein. In diesem Vertrauensberuf steht die Gesundheit der Patienten im Mittelpunkt – im Akutfall oder präventiv. Auch der demographische Wandel ist im Apothekenalltag spürbar: Immer mehr Menschen werden immer älter, mit den Lebensjahren steigt auch die Zahl der notwendigen Medikamente. Der Arzneimittelexperte fungiert für den Patienten als eine Art Lotse, der sich bestens auskennt und kompetent durch den Medikamentendschungel leitet. Doch auch eine hohe Sozialkompetenz ist gefragt, der direkte Umgang mit den unterschiedlichsten Patienten setzt Einfühlungsvermögen und oft eine gute Portion Geduld voraus.

Pharmaziestudium mit Praxisbezug

Doch bevor es in die Apotheke geht, ist Durchhaltevermögen ein „Muss“. Der Studiengang Pharmazie gilt als sehr anspruchsvoll und um die komplexen Inhalte aufnehmen zu können, sollte man gern und viel lernen können. Neben Naturwissenschaften und Mathematik stehen Wirkung und Wirkweise, Entwicklung, Herstellung und Qualitätssicherung von Medikamenten auf dem Stundenplan. Im Hauptstudium kommen Pharmakologie, Klinische Pharmazie, Medizinische Chemie und die Lehre der Biogenen Arzneistoffe hinzu. Klingt alles sehr theoretisch? Das stimmt nicht ganz. Neben einem Talent im naturwissenschaftlichen Bereich, sollten Studierende auch echten Forscherdrang haben. Das Pharmaziestudium lebt auch durch viele Experimente und eine abwechslungsreiche Laborarbeit.

In Hamburg Pharmazie studieren

Pharmazie wird an 22 deutschen Universitäten angeboten, unter anderem auch in Hamburg. Hier gilt nicht mehr der „NC“ als Zugangsvoraussetzung, sondern der bestandene Hamburger Naturwissenschaftstest HAM-Nat. Im Multiple-Choice-Verfahren werden in diesem Studierfähigkeitstest die vier Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik abgeprüft.

Das Grundstudium (vier Semester) schließt mit dem 1. Staatsexamen ab. In den Semesterferien steht die Famulatur an, ein achtwöchiges Berufspraktikum in einer Apotheke. Das Hauptstudium von ebenfalls vier Semestern wird mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen. Dann folgt das Praktische Jahr als PhiP – Pharmazeut im Praktikum. Mindestens sechs Monate müssen in der öffentlichen Apotheke absolviert werden. Es schließt sich das 3. Staatsexamen an, danach kann dann die Zulassung als Apotheker, die Approbation, beantragt werden.

Gute Berufschancen als Apotheker

„Wer das Studium erfolgreich abschließt, wird mit ausgezeichneten Berufschancen und einem krisensicheren Job mit Perspektive belohnt“, betont Kai-Peter Siemsen, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Die Möglichkeiten sind vielfältig, ob als angestellter Apotheker oder als Apotheker mit eigenem Betrieb und entsprechender Personalverantwortung. Berufseinsteiger starten mit einem durchschnittlichen Monatsgehalt von 3.500 Euro brutto. Mit den Jahren steigt das Einkommen auf circa 4.300 Euro brutto monatlich.  

Noch mehr Informationen findest Du in dem Flyer der ABDA.